Herzlich Willkommen im Newsroom von Green Coding Solutions. Hier bieten wir JournalistInnen, sonstigen MultiplikatorInnen und allen Interessierten Zugang zu unseren neuesten Nachrichten und Aktivitäten. Zudem die wichtigsten Medienmaterialien zum Download, jüngste Beiträge in Publikationen sowie anstehende Events.
ecoCompute 2025 war ein voller Erfolg! Wir haben ein Video mit den Highlights veröffentlicht, um allen, die nicht teilnehmen konnten, einen Eindruck von der Konferenz zu vermitteln.
An alle anderen: Vielen Dank, dass ihr Teil dieser großartigen ecoCompute-Konferenz wart! ❤️
Das finale Programm der ecoCompute 2025, der größten Green-Tech-Konferenz zu nachhaltiger Hardware und Software, ist jetzt online.
Der Ticketverkauf läuft bis zum 12.11.2025. Sichert euch euer Ticket und erlebt herausragende Redner, spannende Vorträge, interaktive Workshops und Networking – alles, um digitale Nachhaltigkeit aktiv voranzubringen.
Für die ecoCompute 2025 haben wir nun einen starken Partner mit an Bord: Bits & Bäume.
Das deutsche Netzwerk für digitale Nachhaltigkeit, bestehend aus Technologieexperten (Bits) und klassischen Nachhaltigkeits- und Ökologie-Experten (Bäume),
hostet einen eigenen Themenbereich (Den Community Track) und einen Treffpunkt zum Austausch (Community Space).
Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass wir Teil des CASO-Projekts sind, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird.
Das Projekt CASO zielt darauf ab, die Softwareentwicklung energie- und CO₂-effizienter zu gestalten. Es integriert Technologien direkt in den Entwicklungsprozess, um Entwicklern Transparenz über den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen ihrer Software zu geben. Durch die Kombination von Messungen, Datenanalysen und KI-gestützten Empfehlungen können Entwickler fundierte Entscheidungen treffen, um Software nachhaltiger zu gestalten. Das Projekt will Optimierungsmöglichkeiten für Konfiguration, Algorithmen und Betriebssystemeinstellungen aufzeigen.
Wir sind stolz darauf, Teil des Projekts Sustainable AI Futures zu sein, einem Forschungsprojekt unter der Leitung der Bath Spa University, das vom AHRC BRAID-Programm unterstützt wird. Das Projekt untersucht die Schnittstelle zwischen KI und ökologischer Nachhaltigkeit, einschließlich der sozialen und politischen Auswirkungen von KI-Tools zur Umwelt-Governance.
Unser Green Metrics Tool hat bei einer feierlichen Verleihung im Bundesumweltministerium den Blauen Engel für Software erhalten - Damit sind wir das erste Open Source Energie- und CO2-Messtool das mit dem Öko-Label ausgezeichnet wurde.
Unser Tool webNRG⚡️ wird im CO2-Tracker-Guide von reset.org für Unternehmen und Freiberufler vorgestellt. Der Artikel von Benjamin Lucks beschreibt, wie webNRG den Energieverbrauch beim Laden von Webseiten misst, den erzeugten Datenverkehr quantifiziert und CO2-Äquivalente aus Datentransfers hochrechnet — mithilfe von Intels RAPL-Technologie, um den Browser-Einfluss aus der Messung herauszurechnen.
Green Coding Solutions war kürzlich in einem YouTube-Interview mit Moderator Chris Adams zu sehen. Unser CTO Didi Hoffmann spricht darin über die Integration von Energiebewusstsein in Betriebssystemen und die Priorisierung von Nachhaltigkeit in der Softwareentwicklung.
Didis spricht auch über seinen Werdegang von der Linux-Kernel-Programmierung hin zu klimafokussierter Technologie und erörtert, wie Entwickler und Organisationen Nachhaltigkeit zu einem zentralen Anliegen in ihren Softwareentwicklungsprozessen machen können.
Verleihung des Blauen Engel für Green Metrics Tool und Nextcloud
Storage-Insider.de berichtet über die Verleihung des Blauen Engel und zitiert unsere Statements: “Wenn wir nachhaltige digitale Infrastrukturen wollen, müssen wir die Software in den Blick nehmen. Nextcloud zeigt, dass effiziente und transparente Cloud-Anwendungen möglich sind”
Im Background Feature des Tagesspiegel spricht unser CEO Arne Tarara über die CO2 und Energiekosten von KI-Modellen und wie mit
diesen umgegangen werden. Transparenz ist ein Schlüssel um die Risiken richtige managen zu können.
Im Dossier der Süddeutschen Zeitung Tiefgang: Initiative fördert Fokus auf Green Coding“ werden wir zu unseren Ambitionen und Zielen mit dem Eco Compute 2024 interviewt.
Jüngste Vorschläge zur nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegung über HTTP konzentrieren sich darauf, welche Umweltinformationen an der Protokollgrenze übertragen werden sollen, lassen aber offen, wie sich solche Werte pro Anfrage in realen Deployments erzeugen lassen. Wir stellen einen modellbasierten Ansatz vor, der Ressourcenverbrauch und CO2e pro HTTP-Anfrage schätzt, ohne feingranulare Energiemessung im Produktivbetrieb zu erfordern. Endpunkte werden offline unter kontrollierten Bedingungen vermessen, um kompakte Energiemodelle abzuleiten, die online an der HTTP-Servergrenze ausgewertet werden. Wir implementieren dies als nginx-Erweiterung, die eine JSON-Modell-Registry lädt und pro Anfrage Metadaten zu Energie, Netz-Intensität, eingebetteten Emissionen und Gesamtwirkung ausgibt—bei nur geringem Laufzeit-Overhead.
Das zeitliche und räumliche Verschieben von Rechenlasten wird häufig vorgeschlagen, um Emissionen von Rechenzentren durch Ausnutzung der schwankenden CO2-Intensität von Strom zu senken. Eine rein auf CO2 ausgerichtete Optimierung kann jedoch Belastungen dorthin verlagern, wo Auswirkungen lokal spürbar sind—etwa Wasserentnahmen in wasserarmen Regionen, erhöhte Luftschadstoffbelastung und stärkere Belastung angespannter Stromnetze. Wir stellen Orca vor, ein nachhaltigkeitsbewusstes Workload-Shifting-Framework, das globale Klimaauswirkungen und heterogene lokale Kriterien gemeinsam berücksichtigt und die Planung als Mehrziel-Optimierungsproblem formuliert. Eine Fallstudie mit drei Regionen zeigt, dass CO2-optimales Verschieben lokale Ergebnisse verschlechtern kann, während Orca kontextsensitive Pläne erzeugt, die globale und lokale Nachhaltigkeitsziele besser ausbalancieren.
Es fehlt eine standardisierte, reproduzierbare Methode, um die Ressourceneffizienz von Softwareprodukten mit ähnlicher Funktionalität zu vergleichen. Wir stellen den Resource Efficiency Software Index (RESI) vor, ein messbasiertes Framework, das Produkten innerhalb einer durch gemeinsame Kern-Use-Cases definierten Softwarekategorie eine interpretierbare Effizienzklasse (A–E) zuweist. RESI bewertet den operativen Ressourcenverbrauch über vier Lebenszyklusphasen (INSTALL, IDLE, RUN, UNINSTALL) mittels einer fünfstufigen Pipeline. Wir instanziieren RESI für zehn weit verbreitete Webbrowser, führen die Pipeline in einem kontrollierten Setup aus und untersuchen Plattformeffekte durch erneute Ausführung auf einem Consumer-Laptop.
MLOps bleibt eine große Herausforderung für Einzelpersonen und kleine Teams, denen Budget, Expertise oder Infrastruktur für Systeme auf Unternehmensniveau fehlen. MLOX (MLOps-in-a-Box) schließt diese Lücke mit einem einfach zu bedienenden, sicheren und vollständig quelloffenen Framework, das gewöhnliche virtuelle oder On-Premise-Server in zusammenhängende, beobachtbare und nachhaltige MLOps-Umgebungen verwandelt. Mit einer service-zentrierten, backend-agnostischen Architektur, die Docker, Kubernetes, native und hybride Connectors unterstützt, integriert es den gesamten KI-Workflow—Tracking, Orchestrierung, Serving, Monitoring, Registry-Verwaltung und Secret-Handling—auf kostengünstiger Hardware und legt dabei Wert auf Transparenz, Energieeffizienz und Reproduzierbarkeit.
Deutschlands Verpflichtung zur Klimaneutralität bis 2045 rückt den schnell wachsenden IKT-Sektor in den Fokus. Auf Basis einer Umfrage mit 141 Teilnehmenden sowie gezielten Interviews mit Fachleuten aus Wissenschaft, Industrie und Politik untersucht dieses Paper den aktuellen Stand, die Herausforderungen und die Hürden für eine breite Umsetzung von Green Coding in der deutschen Softwareentwicklung. Unsere Ergebnisse zeigen anhaltende Unklarheiten bei standardisierten Definitionen, Messmethoden und Best Practices, während Hürden wie unzureichende Weiterbildung, begrenzte wirtschaftliche Anreize und organisatorische Zwänge eine breite Einführung erschweren.
Der zunehmende Energieverbrauch von Software- und Hardwaresystemen ist aufgrund seiner Umweltauswirkungen und Betriebskosten zu einem bedeutenden Anliegen geworden. Während Betriebssysteme wie Windows und macOS proprietäre, nicht dokumentierte Energieanalysefunktionen besitzen, fehlt eine solche Funktionalität bisher in Linux. In diesem Paper stellen wir PowerLetrics vor, ein Open-Source-Framework, das entwickelt wurde, um den Energieverbrauch auf Prozessebene unter Linux zu überwachen und zu analysieren.